„Future in the Past”

Filozofia mówi o niczym. A gdy już coś powie, okazać się może, że ktoś to usłyszy. I drobny ten fakt daje impuls, pobudzający fantazję. I powstają nowe teorie i utopie. Źródłem ich jest owo nic, głoszone przez filozofię.

    To nic nie znaczy, niczego nie nazywa,
    To nic nie znaczy, tylko trwa.
    Co byś nie mówił – zawsze prawdziwe,
    To nic nie znaczy, tylko daje znak
    .

SNUZ „Inne Historie” (1999)

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BAS TAJPAN & JUNIOR STRESS (2012)

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N-JAH-BINGHI



Bębny: Jura Sound (Jawa/Dj OK/Junior Stress)\Tekst: Sławomir Gołaszewski
Produkcja muzyczna: Jura Sound & Mothashipp
Produkcja video: Szumna Pictuers Entertainment
W rolach głównych:
Sławomir Gołaszewski oraz
Anna SzemisEdera Wolf

    Informacje o nas
    Możemy Ci skręcić krótką formę filmową!
    Nagrywanie obrazu wideo Full HD o rozdzielczości 1,920 x 1,080 w trybie 50p (50Hz) w formacie AVCHD Progressive oraz MP4, lub w 24p w formacie AVCHD w zależności od planowanego wykorzystania i etc.

„GO OST”

Der Zorn Gottes in Rock gegossen – nicht umsonst hieß die Debütsingle von Armia „Aguirre“. Vermittelndes Mastermind der Armia-Ursprungskonstellation, Ideengeber und Gast auf vielen Armia– und Izrael–Platten war Sławomir Gołaszewski.
Klarinettist und Betreiber eines psychedelischen Projekts namens Asunta, aber vor allem Philosoph, der nach alten scholastischen Methoden studiert hatte, und davon ausgehend Verbreiter der Rasta–Philosophie in Polen.
Darüber hinaus fungierte Gołaszewski als Kompilator der ersten wirklichen Underground – LP „Fala“, die 1985 als eine Art Soundtrack zum gleichnamigen Jarocin – Dokumentarfilm erschien und neben vielen aktuellen Sounds zwischen Punk und Reggae auch ein Stück der längst aufgelösten Kryzys präsentierte.

Als mich die Armia–Wucht zum ersten Mal traf, kam sie natürlich aus dem Radio: 14. Mai 1988, bei DT64, im „Parocktikum“, wo sonst. Holger Luckas im Bericht über das zweite „Marchewka–Festival“ in Warschau (die dritte Reisen der anderen): „Schneller, intelligent gespielter, abwechslungsreicher Punk. Brylewskis Gitarrenspiel überzeugte derart, dass zumindest optisch waschechte Punks am Rande der pogo–tanzenden Meute in schönster Siebziger–Jahre–Manier verzückt die Phantomgitarre bedienten… Zu Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug gesellte sich ein Hornist, der Banan heißen soll und auch bei anderen Bands dieses Festivals mitwirkte, bei KULT und T.LOVE.
Sein charakteristisches, wuchtiges Hornspiel erinnert an den Bläsereinsatz bei Laibach.“

Die aber kannte ich noch gar nicht, und so war das Stichwort für mich wahrscheinlich „pogo–tanzende Meute“. In eine solche warf ich mich dann ja auch im nächsten Jahr, inzwischen selbst Mitglied einer ganz anderen Volksarmee. Verzweifelt–ekstatischer Urlaubspogo in der Werner–Seelenbinder–Halle, Ende September 1989, als die DDR in den letzten Zügen lag, man nur noch nichts davon wusste, sondern allein das Gefühl hatte, es müsste nicht nur, sondern es würde sich bald etwas ändern. Man selbst sein Leben sowieso. Armia hingegen, die den Saal mit ungewohnt professioneller Härte aufmischten,
kamen da schon aus einem sich rasant ändernden Land.

Was ich zudem vorher schon kannte, war der Song „Anti-Armia“, ein beliebter Pogo–Track von Die Firma, eine sehr freie englisch–deutsche Cover–Version der Bandhymne „Niewidzialna Armia“, deren Text im Booklet einer ihrer Kassetten zu finden war, die ich 1987 nach einem Konzert im Berliner Jugendklub Tierpark erworben hatte:

    Unsere Herzen sind wie Knoten
    Unsere Gedanken sind wie Schatten
    Unsere Momente sind wie ein Jahr
    Unsere Tage sind wie die Nächte
    Unsere Worte sind wie Blut
    Unsere Schritte sind wie ein Regen
    Unsere Augen sind wie ein Traum
    Unser Leben ist wie ein Song
    Wir sind die Lacher, die allmächtigen Lacher
    Wir singen von der vergessenen Fülle
    Wir sind die angesiedelten Siedler
    Wir sind eine Armee
    Wir sind die unsichtbare Armee

In rauchig leidvoller Stimme von der später als Stasi–IM enttarnten Bassistin und Sängerin Tatjana [Besson] ins Mikro gestöhnt beziehungsweise gedröhnt… Gänsehaut. Oder auch ein wenig: gesungene Poesie am romantisch gekräuselten Rand zum Kitsch. Je nach Betrachtungsoder Hörwinkel. Im Original zitiert zudem auf jenem Armia–Plakat, das mir in Swinoujscie geschenkt worden war.

    GO OST
    Klang – Zeit – Raum
    by
    Alexander Pehlemann
    © Ventil Verlag 2o14

[ss. 34,35]

go_ost

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hybrydy-5-listopada-2013-spotk

Paweł Deuter Kelner
ZAPRASZAM 5 LISTOPADA
DO DOMU SPOTKAŃ Z HISTORIĄ

ul. KAROWA 20 WARSZAWA

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„Kurz, man kennt ihn in Polen als Merlin…”

    SŁAWOMIR GOŁASZEWSKI’S ASUNTA
    Landscapes
    (The Lollipoppe Shoppe / Sunhair Records, LSCD012 / SH007)

Der 1954 geborene Klarinettist, Radio-DJ, Autor und Fanzinemacher Gołaszewski wirkt auf Nichtpolen so schimärenhaft wie ein Elefant, den ein Blinder zu begreifen versucht: Mitbegründer der Meta-Punk-Formation Armia 1984, flippernd zwischen Don Quichote, Tolkins Bombadil und Aguirre, zugleich der Propagandist einer polnischen Reggae- und Rastafarikultur, durchwegs ein ‚musizierender Philosoph’, unterwegs ins New Age, mit dem Theater-Guru Jerzy Grotowski und dem Gnostiker und Anthroposophen Jerzy Prokopiuk als Seelenführern und Prokopiuks Übersetzungen von C. G. Jung und Rudolf Steiner als Landkarten. Kurz, man kennt ihn in Polen als Merlin, und Landscapes (Krajobraz), ein ‚Soundream’ für Klarinette und Harmoniumbordun, gespielt von Wojciech Krawacki, ist ein gutes Beispiel für Gołaszewskis psychedelischen Drang. Nicht zufällig erschien diese Musik zuerst 1997 als Kassette auf Fly Music, dem Label von Marek Styczyński, dem geistesverwandten Kopf von Atman und dem Magic Carpathians Project. Wenn FLY dann noch für Freak Living Yourself steht, und Merlin Armias Freak (2009) durchfreakt, dann wird die Schimäre zu einem, der konsequent ‚The Other Side’ zustrebt, auch ‚Home’ genannt. Gołaszewski bläst seine Klarinette so dunkel und tastend, als ob er die andere Seite erträumen wollte oder sie erschließen könnte, wenn er die richtige Sesam-Formel anstimmt. Wenn sein fragendes, in Spucke und Herzblut gesottenes Summen und sehnendes Tuten einfach nur schön genug wäre für ‚Drüben’, dann müsste doch im harmonischen Gleichklang mit den ‚dortigen’ Vibrations das Trennende durchlässig werden. Dass sich The Lollipoppe Shoppe dafür mit dem Psychedelic Network-Label Sunhair Records in würzburg zusammengetan hat, darf da auf keinen Fall unerwähnt bleiben.

    [BA 76 rbd]
    Bad Alchemy Magazin

Bartek Muracki ocenia.

(…)
Reedycja Reggae Rastafari Sławka Gołaszewskiego i biografia Roberta Brylewskiego.
„Reggae Rastafari” to książka, która kilkanaście lat temu rozpalała wyobraźnię i przybliżała nam kulturowy, społeczny i religijny kontekst muzyki reggae. Dzięki staraniom Sławka Pakosa z Manufaktury Legenda zamiast rozklejającej się książeczki możemy wziąć do ręki solidne wydanie uzupełnione o dodatkowe materiały i audiobooka. Po troszę pozycja historyczna, bo dziś po encyklopedyczne definicje sięgamy raczej do internetu, ale pytania o istotę muzyki reggae i znaczenie jej przekazu pozostają aktualne. Druga ważna książka to barwna autobiografia (czy jak ktoś woli: wywiad rzeka) z Robertem Brylewskim pióra Rafała Księżyka. Oba wydawnictwa powinny znaleźć się na półce reggae fanów zainteresowanych historią tego gatunku w Polsce.
(…)

    Subiektywne podsumowanie 2012 w reggae

Recenzja z ciekawym tytułem.

Podobno pierwotny tytuł brzmiał: „Czytaj regementarz i Róbrege”, ale ktoś poprawił „błędy” i jest tak, jak jest… relata refero. Ale recenzja bardzo życzliwa.
regementarz-recenzja-Konrad-Wojciechowski-low

Tym razem do Torunia zapraszamy.

26 stycznia br. — Cafe Draże (ul. Przedzamcze 6b), godz. 14:oo.

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